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Edelweiß 1b - Mühlbach 1:1 (1:1)

Tor: Pinter


Nach der enttäuschenden Last-Minute-Niederlage gegen Ebelsberg traf unsere Mannschaft an diesem Wochenende auf Edelweiß 1b. Sieht man sich unser Restprogramm an, dürfte es sich bei diesem Gegner sicher um den vermeintlichen schwächsten Konkurrenten handeln, zudem die letzten beiden Spiele mit einem Gesamtscore von 1:14 klar verloren gingen. Doch auch die Mühlbacher mussten zwei Niederlagen verdauen und in Kombination mit den Ausfällen von Lebschy, Rumetshofer, Nöbauer und Engelsberger sollte das Unterfangen Edelweiß jedenfalls kein Leichtes werden.


Man merkte von Beginn weg, dass die Mühlbacher auf Ballkontrolle aus waren und das Glück über das Zentrum suchten, um so schnell nach vorne zu kommen. Leider dürfte die OÖ-Liga Partie vom Freitag den Untergrund derart in Mitleidenschaft gezogen haben, dass an ein anständiges Kombinationsspiel auf beiden Seiten nicht zu denken war. Mühlbach fand dennoch besser ins Spiel und verzeichnete die ein oder andere Halbchance, ohne jedoch zwingend zu werden. Dann aber Mitte der ersten Hälfte die wohl größte Führungschance, als der Schiedsrichter zurecht wegen Handspiels auf den Punkt zeigte. Kapitän Götz Matthias, der zuletzt als extrem sicherer Schütze auftrat, ballerte das Leder allerdings über das Tor und so blieb es beim 0:0. Gerade als die Linzer mit ein bis zwei gefährlichen Aktionen für Unruhe sorgten, sollte uns aber dann doch das 1:0 gelingen. Torschütze Tobi Pinter, der aus rund 25 Metern abzog und sein Strich unhaltbar im linken Eck einschlug. In Folge plätscherte das Spiel etwas dahin. Beide Seiten bemüht aber der schlechte Boden und fehlende Aggressivität im Angriffsspiel machten vor allem unserer Mannschaft einen Strich durch die Rechnung. Dann die 41. Minute und die Linzer kamen über die rechte Seite. Der Flügelspieler setzte sich etwas glücklich durch und brachte den Ball vor das Tor. Dort stand die Nummer 10 goldrichtig, benötigte allerdings auf Grund des sensationell parierenden Indir drei Versuche bis er den Ball im Gehäuse unterbrachte. Vor allem dieser Spieler bereitete uns mit seiner technischen Qualität oft Probleme. Mit dem 1:1 ging es schließlich in die Kabinen.


Nach der Pause wollte man früher attackieren, um die Schwachstellen in der Linzer Defensive auszunützen. Doch wie bereits in Durchgang Eins fehlte es an der nötigen Aggressivität, wodurch Edelweiß besser in die Gänge kam. Das Spiel nun weitestgehend ausgeglichen, große Torchancen gab es keine. Erst gegen Ende erwachten wir wieder aus unserem Winterschlaf (was angesichts Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht weit hergeholt ist) und wollten den Sieg erzwingen. Aber wie in den bisherigen Spielen war wieder 3 (in Worten DREI!!!!!) Mal das Aluminium der Spielverderber. So blieb es am Ende bei einem Unentschieden.


Eigentlich ist es unglaublich zu wievielen Chancen wir in dieser Saison kommen und doch so oft mit leeren Händen dastehen. Ich denke, dass auch unsere Quote von Stangen- oder Lattentreffern für jede normale Mannschaft für 3 Saisonen ausreicht, während wir in den bisherigen 9 Spielen mit Sicherheit schon 20 Mal an den Aluträgern scheiterten. Jetzt kommen mit Stahl Linz, Oftering und Babenberg sicherlich aufstiegsfähige Mannschaften auf uns zu. Hier helfen definitiv nur Siege, um den Abstand zu diesen Teams zu verringern. Hoffentlich kehrt dann auch das verloren gegangene Glück wieder zu uns zurück, dass wir definitiv auch benötigen werden, um dort zu bestehen. Vielleicht hilft es unserer Mannschaft ja, wenn sie als Außenseiter in ein Spiel gehen kann.


Achtung: Das Spiel gegen Stahl Linz/Westbahn findet bereits am Samstag statt!

24. Oktober 2016 09:00

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