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Oftering - Mühlbach 1:1 (0:1)

Tor: Götz


Hätte man vor dieser Begegnung gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten ein X angeboten bekommen, man hätte es wohl dankend angenommen. Doch wie die folgenden Zeilen beweisen, hätte es auch diesmal zu mehr reichen können, ja sogar müssen.


Der Blick der Zuschauer vor dem Spiel fiel großteils noch in den Kofferraum, um zu sehen, ob nicht zufällig ein Paar Gummistiefel mitgenommen wurden. Denn alleine beim Überqueren des Trainingsfeldes zu der Tribüne hatten sie mehr Flüssigkeit in den Schuhen als in den Trinkbechern. Der Platz also in einem desaströsen Zustand, natürlich auch dem Regen und der Reserve-Partie im Vorfeld geschuldet. Ein vernünftig denkender Schiedsrichter hätte vermutlich einen Anpfiff unterlassen. Dass die Wörter Schiedsrichter und Vernunft nicht immer im Einklang sein müssen, musste man auch diesmal wieder leidvoll feststellen. Nun aber zum Spiel.


Mit Robert, Schöni und Fredi standen Coach Rohrhuber wieder 3 Stammkräfte zur Verfügung, die auch gleich ihren Weg in die Startelf fanden. Mühlbach auf dem tiefen Untergrund von Beginn an aggressiver und trotz schwieriger äußerer Bedingungen mit der ein oder anderen guten Kombination. Gegen Oftering war man wie in der Vorwoche darauf aus über Konter gefährlich zu werden und das sollte auch erfolgreich sein. Vor allem über die beiden Flügel und Patrick im Zentrum kam man zu sehr guten Torchancen, die aber noch ungenützt blieben. Dies sollte sich Mitte der ersten Halbzeit ändern, als völlig zurecht auf Strafstoß für Mühlbach entschieden wurde. Aber nix da. Wie gegen Edelweiß landete der Elfer über dem Tor. Pechvogel diesmal Fredi Lebschy, der bei seinem Comeback Verantwortung übernahm und leider vom Punkt scheiterte. Doch dies tat dem Drang der UMB keinen Abbruch. Jeder kämpfte und rannte bis zum Umfallen. Der Tabellenzweite maximal Statist im ersten Durchgang. Dann gab es kurz vor der Pause doch noch den fälligen Führungstreffer. Die deutsche Birne war nach einem Eckball zur Stelle und brachte das gefüllte Schweinsleder im Kasten unter. Mit dieser ansprechenden Leistung und der 1:0 Führung ging es in die Kabinen. Mit Patrick Leonhardsberger (bis zur 40.) und Andi Paschinger (ab 40. und bis 45.) musste man aber leider früh im Spiel zwei Spieler verletzungsbedingt vorgeben.


Natürlich wusste man, dass die Gastgeber nach Seitenwechsel nun mehr investieren mussten, um nicht als Verlierer den Acker zu verlassen. Mühlbach nun noch mehr darauf bedacht die Defensive zu stärken und weiterhin mit bärenstarken Kontern. Der Todesstoß sollte uns trotz Topchancen von Simon, Berkan und Hamsi aber nicht gelingen und so drückten die Ofteringer weiter auf den Ausgleich. Auch wenn sie oftmals ideenlos wirkten, kamen sie dennoch zu drei bis vier sehr sehr guten Möglichkeiten, die sie entweder vergaben oder am enorm sicheren Rückhalt Indir scheiterten. So schienen wir bis zur Nachspielzeit als der Sieger dieser Partie. Aber leider dürfte der Schiedsrichter noch nicht die Uhr auf Winterzeit umgestellt haben, denn sein Freistoßpfiff in der 94. Minute war bereits zwei Minuten über seiner angezeigten Überspielzeit. Dieser Freistoß, der auch nicht zwingend zu geben war, landete dann per Kopf irgendwie zwischen Freund und Feind im langen Eck. Bei jeder anderen Mannschaft wäre der Ball vermutlich vor der Linie im Morast stecken geblieben. Nicht so bei uns.


Somit trennte man sich mit 1:1 vom SV Oftering. Die Leistung unserer Elf war auch der Rückkehrer geschuldet um einiges besser, wenn nicht sogar die beste Saisonleistung bisher. Die Chancen waren wieder vorhanden, um diesem Gegner vorzeitig die Lichter auszuschießen. Durch den späten Gegentreffer fühlt sich dieses Unentschieden aber mehr wie zwei verlorene als ein gewonnener Punkt an. Zum Abschluss trifft unsere Mannschaft kommenden Samstag um 14.00 auf die Union Babenberg. Nachdem die Heimbilanz bis dato eher unterdurchschnittlich ausfällt, wird noch einmal alles daran gesetzt, die Hinrunde mit 3 Punkten abzuschließen.

 


Reserve:
Oftering – Mühlbach 2:5 (0:1)
Tore: 2x Stadler, Grund, Koller, Hirsch



Gegen das Schlusslicht konnte unsere Elf den Erfolgslauf fortsetzen und einen ungefährdeten Sieg einfahren. In der ersten Halbzeit kam auf dem miserablen Untergrund kaum ein vernünftiges Spiel zu Stande. Die Hausherren plagten sich aber sichtlich mehr als die Unseren. So ging man auch verdient durch Lukas „Haga“ Hirsch in Führung, der den Ball, wie sollte es auch anders sein, ganz normal im Kreuzeck deponierte.


Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs nach der Pause fand man schnell wieder zur gewohnten Form und bombte sich zu einem ungefährdeten 5:2 Erfolg. Kann man gegen Babenberg einen weiteren Sieg folgen lassen, steht der Mission Titelverteidigung nichts mehr im Weg.

07. November 2016 08:59

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